Smart use: Medienprävention für bewussten Umgang mit digitalen Medien
Das Smartphone - der tägliche Begleiter. Umso wichtiger ist es, es immer wieder bewusst zu Seite zu legen...Rob Hampson, unsplash
Im Rahmen des Projekts "Smart Use" nahmen fünf 9. Klassen des Bildungszentrums West an interaktiven Workshops mit dem Medienpädagogen und Jugendexperten Clemens Beisel teil. Die insgesamt 143 Jugendlichen im Alter von 14 bis 16 Jahren setzten sich intensiv mit ihrem eigenen Medienverhalten auseinander und reflektierten die Chancen und Herausforderungen digitaler Kommunikation.
Ziel des Projekts war es, das Bewusstsein für eine gesunde und angemessene Handynutzung im Alltag zu stärken. Anhand praxisnaher Beispiele und lebensnaher Erfahrungen wurden Themen wie Bildschirmzeit, Social Media, digitale Gewohnheiten und der Einfluss von Smartphones auf Konzentration, Schlaf und soziale Beziehungen behandelt.
Besonders wichtig war die Förderung der Selbstreflexion: Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu angeregt, ihr eigenes Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen und Strategien für einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln. Damit leistete das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Medienprävention und zur Stärkung persönlicher Handlungskompetenzen.
Da rund 75 Prozent der teilnehmenden Jugendlichen aus Familien stammen, die von Armut betroffen oder armutsgefährdet sind, konnte das Angebot eine Zielgruppe erreichen, der niedrigschwellige Bildungs- und Präventionsangebote besonders zugutekommen. Das Projekt förderte nachhaltig Medienkompetenz, Eigenverantwortung und einen reflektierten Umgang mit der digitalen Welt.
Welches war der schönste Moment im Projekt?
Ein besonders schöner Moment war, als die Schülerinnen und Schüler offen über ihren eigenen Medienkonsum reflektiert und persönliche Erfahrungen miteinander geteilt haben. Dies führte zu einem intensiven und ehrlichen Austausch innerhalb der Klassen.
Und was sagen die Jugendlichen?
"Ich hab gar nicht gemerkt, wie oft ich am Handy bin"
"Ich werde jetzt öfter probieren, weniger am Handy zu sein."
| Förderzeitraum: | 10.-12. Juni 2026 |
| Fördersumme: | 325,00 Euro (Teilbetrag) |
| erreichte Kinder: | 143 Jugendliche der Klassenstufe 9 |